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Auf den Schmerz als Signal einer Venenveränderung sollte man sich nicht verlassen, denn Besenreiser und Krampfadern tun oft nicht weh. Doch auch eine Krampfader, die nicht schmerzt, ist eine funktionelle Störung des Blutkreislaufs, und diese kann gesundheitliche Probleme nach sich ziehen: Schwellungen, die nicht zurückgehen, schwere Beine, brennende Hautbeschwerden, blaue und rötliche Äderchen (Besenreiser) an Knöcheln und Oberschenkeln bis hin zu Krampfadern (Varizen). Das Auftreten dieser Beschwerden wird häufig vererbt, kann aber auch durch Schwangerschaft, zuviel Stehen oder Sitzen, zuwenig Bewegung und Übergewicht entstehen oder verstärkt werden.
Je früher Venenleiden erkannt werden, umso geringer sind die Risiken. Zweifelsfrei kann darüber nur eine phlebologische Diagnostik aufklären. Diese schmerzfreie und schonende gefäßspezifische Voruntersuchung gibt Aufschluss über den Zustand sowohl des oberflächlichen wie des tieferliegenden Venensystems einschließlich der Schlagadern. Erst danach kann entschieden werden, ob ein operativer Eingriff erforderlich ist, oder eine konservative Behandlung, oder eine Kombination aus beiden Therapien zur Behandlung ausreicht.
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