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Reizdarm: Stressfaktoren meiden
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Verdauungsprobleme über einen längeren Zeitraum können Anzeichen für einen sogenannten Reizdarm sein. Betroffene haben neben Bauchkrämpfen oft wechselnde Stuhlgänge - das heißt sie leiden mal unter Durchfall, mal unter Verstopfung. Auch das Gefühl, dass sich der Darm beim Stuhlgang nicht vollständig entleert, sei typisch. Häufig geht ein Magen-Darm-Infekt voran, aus dem sich dann ein chronischer Reizdarm entwickelt. Kummer oder Überforderung begünstigen die Erkrankung, deshalb sollten Betroffene versuchen, mögliche Stressfaktoren in ihrem Alltag zu minimieren. Auch bestimmte Nahrungsmittel können Auslöser für einen Reizdarm sein.
Mit einem Ernährungsprotokoll kann man einer möglichen Unverträglichkeit auf die Spur kommen. Man notiert nach jeder Mahlzeit, was man zu sich genommen hat und beobachtet dann, ob in den folgenden sechs bis zwölf Stunden Verdauungsprobleme auftauchen. Am besten wendet man sich bei Verdacht auf einen Reizdarm an seinen Hausarzt oder an einen Gastroenterologen. Um die Diagnose zu stellen, müssen organische Erkrankungen wie zum Beispiel ein Tumor oder krankhafte Ausbuchtungen im Darm ausgeschlossen werden. Der Arzt kann auch testen, ob hinter den Beschwerden eine Nahrungsunverträglichkeit oder eine Nahrungsmittelallergie steckt. Eine Behandlungsmöglichkeit des Reizdarms besteht im Einsatz von Probiotika, die die Darmflora stärken.
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Last update: 17. Feb 2008
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