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Reisethrombose: Gymnastik für die Venen
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Lange Flugreisen sind mit stundenlangem Sitzen verbunden. Aber selbst bei engen Platzverhältnissen sollte man hin und wieder aufstehen und ein paar Schritte gehen, denn auf Langstreckenflügen besteht ein erhöhtes Thromboserisiko in den Beinen, warnt Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V.
Wegen der geringen Muskelaktivität über den Wolken fließt das Blut langsamer durch den Körper und kann in einer Vene im Bein verklumpen. Wenn sich dieser Pfropfen löst und zur Lunge wandert, droht eine lebensgefährliche Lungenembolie. Die Lunge nimmt in diesem Fall nicht mehr genügend Sauerstoff auf, die Atmung ist schmerzhaft behindert und das Herz kann aussetzen. Im Flugzeug ist die Gefahr am größten, weil die Luftfeuchtigkeit dort sehr gering ist. Dies führt zu einer zusätzlichen Austrocknung des Körpers. Aber auch bei langen Reisen mit dem Auto, Bus oder Zug sind Thrombosen möglich. Neben gelegentlicher Bordgymnastik lässt sich eine Reisethrombose mit ausreichend Flüssigkeitszufuhr vorbeugen. Die Krankheit kann auch gesunde Menschen treffen. Übergewichtige Personen sowie solche mit einer Herzschwäche sind besonders gefährdet und sollten vor einer langen Reise gegebenenfalls ihren Arzt um Rat fragen. Nähere Informationen gibt eine Broschüre der DVL, Venen-Fit auf Reisen, die über die Hauptgeschäftsstelle der DVL angefordert werden kann: www.venenliga.de.
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Last update: 17. Feb 2008
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